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Abblenden bedeutet, die Blende einer Kamera weiter zu schließen, also eine höhere Blendenzahl zu verwenden.
Beispiel:
f/1.8 = offene Blende
f/8 oder f/11 = abgeblendet
Durch Abblenden:
gelangt weniger Licht auf den Sensor
wird mehr vom Bild scharf
steigt die Tiefenschärfe
Das wird häufig genutzt für:
Landschaftsfotografie
Architektur
Gruppenbilder
Studioaufnahmen
Der Nachteil:
Zu starkes Abblenden kann durch sogenannte Beugung die Bildschärfe wieder verschlechtern.
Kurz gesagt:
Abblenden bedeutet, die Blende weiter zu schließen, um mehr Tiefenschärfe und weniger Licht zu erhalten.
Aberration bezeichnet optische Fehler eines Objektivs, bei denen das Bild nicht ganz korrekt dargestellt wird.
Typische Formen sind:
Farbsäume an Kanten
Unschärfen
Verzerrungen
unsaubere Lichtdarstellung
Besonders bekannt ist die sogenannte chromatische Aberration. Dabei entstehen oft:
violette
grüne
oder blaue Farbränder
an kontrastreichen Bildkanten.
Aberrationen treten häufiger auf bei:
günstigen Objektiven
offenen Blenden
starkem Gegenlicht
extremen Brennweiten
Viele moderne Kameras und Bildbearbeitungsprogramme können solche Fehler automatisch korrigieren.
Kurz gesagt:
Aberrationen sind optische Bildfehler, die durch die Konstruktion eines Objektivs entstehen.
Ein Abschatter ist ein Hilfsmittel in der Foto- oder Filmbeleuchtung, das Licht gezielt blockiert oder abschwächt.
Er wird genutzt um:
Schatten zu kontrollieren
Streulicht zu verhindern
Kontraste zu erhöhen
bestimmte Bildbereiche abzudunkeln
Abschatter bestehen häufig aus:
schwarzem Stoff
Schaumstoffplatten
Flags
speziellen Lichtabsorbern
Sie werden besonders eingesetzt bei:
Studiofotografie
Portraits
Produktfotografie
Filmproduktionen
Im Gegensatz zu Reflektoren werfen Abschatter kein Licht zurück, sondern „schlucken“ es gezielt.
Kurz gesagt:
Ein Abschatter blockiert oder reduziert Licht, um Schatten und Kontraste gezielt zu steuern.
Abwedeln ist eine Technik der Bildbearbeitung, bei der bestimmte Bildbereiche gezielt aufgehellt werden.
Der Begriff stammt aus der klassischen Dunkelkammerfotografie, wird heute aber vor allem digital verwendet.
Abwedeln wird häufig genutzt um:
Gesichter aufzuhellen
Lichtführung zu verstärken
Details hervorzuheben
Bildtiefe zu erzeugen
Besonders wichtig ist die Technik bei:
Portraitretusche
Dodge & Burn
Beauty
Fine Art
Cinematic Looks
Zu starkes Abwedeln kann allerdings:
unnatürlich wirken
Details zerstören
helle Flecken erzeugen
Kurz gesagt:
Abwedeln hellt gezielt bestimmte Bildbereiche auf, um Licht und Aufmerksamkeit zu steuern.
Ein Abzug ist ein ausgedrucktes Foto auf Papier oder einem anderen Druckmedium.
Früher war damit hauptsächlich die klassische Entwicklung im Fotolabor gemeint. Heute bezeichnet der Begriff allgemein:
Fotoausdrucke
Fine-Art-Prints
Poster
Laborprints
Abzüge können auf unterschiedlichen Materialien erstellt werden, zum Beispiel:
Fotopapier
Leinwand
Alu-Dibond
Acrylglas
Die Qualität eines Abzugs hängt unter anderem ab von:
Auflösung
Druckverfahren
Papierart
Farbprofilen
Bildbearbeitung
Besonders hochwertige Fine-Art-Abzüge spielen bis heute eine große Rolle in:
Ausstellungen
Portfolios
Kunstfotografie
Kurz gesagt:
Ein Abzug ist die physische Druckversion eines Fotos.
Ein Mount-Adapter verbindet Objektive mit Kameras, für die sie ursprünglich nicht gebaut wurden.
Dadurch lassen sich zum Beispiel:
ältere Objektive
Objektive anderer Hersteller
analoge Linsen
an modernen Kameras verwenden.
Besonders beliebt sind Adapter bei:
spiegellosen Kameras
Vintage-Objektiven
Cine-Lenses
manuellen Objektiven
Je nach Adapter bleiben Funktionen wie:
Autofokus
Bildstabilisierung
Blendensteuerung
erhalten oder gehen verloren.
Es gibt:
rein mechanische Adapter
elektronische Smart-Adapter
spezielle Speedbooster
Der Vorteil:
Mehr Objektivauswahl und oft ein einzigartiger Bildlook.
Der Nachteil:
Nicht jeder Adapter funktioniert perfekt. Autofokus kann langsamer oder unzuverlässig werden.
Kurz gesagt:
Ein Mount-Adapter ermöglicht die Nutzung fremder oder älterer Objektive an einer anderen Kamera.
AE steht für Auto Exposure, also automatische Belichtung.
Dabei misst die Kamera selbstständig das vorhandene Licht und passt Einstellungen wie:
Verschlusszeit
Blende
ISO
automatisch an, damit das Bild korrekt belichtet wird.
AE wird in vielen Automatiken genutzt, zum Beispiel:
Programmautomatik
Blendenpriorität
Zeitpriorität
Zusätzlich gibt es oft Funktionen wie:
AE-Lock
Belichtungsspeicherung
Belichtungskorrektur
Der Vorteil:
Schnelles und unkompliziertes Fotografieren ohne manuelle Einstellungen.
Der Nachteil:
Die Kamera kann sich bei schwierigen Lichtverhältnissen irren, etwa bei:
Gegenlicht
Schnee
dunklen Szenen
Kurz gesagt:
AE ist die automatische Belichtungssteuerung der Kamera.
AE-Lock steht für Auto Exposure Lock und speichert die aktuell gemessene Belichtung einer Kamera.
Dadurch bleiben Einstellungen wie:
Helligkeit
Belichtungszeit
ISO
oder Blende
konstant, auch wenn sich der Bildausschnitt verändert.
AE-Lock wird häufig genutzt bei:
Gegenlicht
Portraits
Konzerten
schwierigen Lichtverhältnissen
Motiven mit starkem Kontrast
Typischer Ablauf:
auf einen Bereich messen
Belichtung speichern
Bild neu komponieren
auslösen
Der Vorteil:
Mehr Kontrolle über die automatische Belichtung.
Kurz gesagt:
AE-Lock speichert die aktuelle Belichtung, damit sie beim Bildausschnitt nicht neu berechnet wird.
AF steht für Autofokus. Damit stellt die Kamera automatisch auf ein Motiv scharf.
Moderne Autofokus-Systeme können zum Beispiel erkennen:
Augen
Gesichter
Tiere
Fahrzeuge
Bewegungen
Es gibt verschiedene AF-Modi, etwa:
Einzel-Autofokus
kontinuierlicher Autofokus
Tracking-AF
Autofokus ist besonders wichtig bei:
Portraits
Sport
Wildlife
Video
bewegten Motiven
Moderne Kamerasysteme wie Sonys Eye-AF können Motive heute extrem präzise verfolgen.
Der Nachteil:
Bei:
schlechtem Licht
Nebel
wenig Kontrast
starkem Gegenlicht
kann der Autofokus pumpen oder falsch fokussieren.
Kurz gesagt:
Autofokus stellt Motive automatisch scharf und gehört zu den wichtigsten Funktionen moderner Kameras.
Eine anamorphotische Linse beziehungsweise ein anamorphotisches Objektiv erzeugt ein besonders breites Bildformat, wie man es aus Kinofilmen kennt.
Dabei wird das Bild horizontal gestaucht aufgenommen und später wieder entzerrt.
Typische Merkmale:
Cinemascope-Look
breite Kinoformate
horizontale Lensflares
ovales Bokeh
cineastische Bildwirkung
Anamorphotische Objektive werden vor allem genutzt bei:
Filmproduktionen
Musikvideos
Cinematic Content
kreativer Videografie
Der Vorteil:
Sehr charakteristischer Kino-Look mit starker Bildästhetik.
Der Nachteil:
Anamorphotische Systeme sind oft:
teuer
schwer
manuell zu fokussieren
technisch anspruchsvoll
Kurz gesagt:
Anamorphotische Linsen erzeugen den typischen breiten Kino-Look mit charakteristischen Lensflares und Bokeh.
Ancestral Sampling ist eine Technik bei bestimmten Samplern, bei der während der Bildgenerierung zusätzliches Zufallsrauschen eingebaut wird.
Dadurch entstehen oft:
kreativere Ergebnisse
stärkere Variationen
dynamischere Details
weniger vorhersehbare Bilder
Sampler mit „A“ im Namen nutzen häufig diese Methode, zum Beispiel:
Euler A
DPM2 A
Im Vergleich zu normalen Samplern wirken Ancestral-Varianten oft:
lebendiger
experimenteller
aber auch chaotischer
Der Nachteil:
Die Ergebnisse werden weniger reproduzierbar und können schneller Anatomiefehler oder unlogische Details enthalten.
Deshalb nutzen viele Anwender:
normale Sampler für Kontrolle und Konsistenz
Ancestral-Sampler eher für kreative Exploration
Kurz gesagt:
Ancestral Sampling fügt während der Bildgenerierung zusätzlichen Zufall hinzu und erzeugt dadurch kreativere, aber weniger stabile Ergebnisse.
Ein Anti-Aliasing-Filter, auch Tiefpassfilter genannt, sitzt vor dem Bildsensor einer Kamera und reduziert störende Bildmuster.
Er verhindert vor allem:
Moiré-Effekte
Flimmern
harte Treppenkanten bei feinen Strukturen
Solche Probleme entstehen häufig bei:
Stoffmustern
Gittern
feinen Linien
Architektur
Der Nachteil:
Der Filter macht Bilder leicht weicher, weil feine Details minimal geglättet werden.
Deshalb verzichten viele moderne Kameras inzwischen auf Anti-Aliasing-Filter, um:
höhere Schärfe
mehr Detailauflösung
zu erreichen.
Moiré wird stattdessen oft später per Software korrigiert.
Kurz gesagt:
Ein Anti-Aliasing-Filter reduziert störende Muster und Moiré-Effekte auf Kosten minimaler Bildschärfe.
APS-C bezeichnet ein Sensorformat von Digitalkameras. Der Sensor ist kleiner als Vollformat, aber größer als Micro Four Thirds.
APS-C-Kameras sind besonders beliebt bei:
Einsteigern
Hobbyfotografen
Reisefotografie
Wildlife
Content Creation
Durch den kleineren Sensor entsteht ein sogenannter Crop-Faktor. Dadurch wirken Brennweiten länger als auf Vollformat.
Beispiel:
Ein 50mm-Objektiv entspricht auf APS-C ungefähr:
75mm bei Sony/Nikon
80mm bei Canon
Vorteile von APS-C:
günstigere Kameras
kleinere Objektive
oft mehr Reichweite bei Teleaufnahmen
Nachteile:
weniger Freistellung
etwas schlechtere Low-Light-Performance
geringere Dynamik als Vollformat
Kurz gesagt:
APS-C ist ein verbreitetes Kamerasensor-Format zwischen Smartphone und Vollformat.
Artefakte sind unerwünschte Bildfehler oder sichtbare Störungen in Fotos und Videos.
Sie können entstehen durch:
starke Komprimierung
Bildbearbeitung
hohe ISO-Werte
KI-Bearbeitung
schlechte Objektive
digitale Verarbeitung
Typische Artefakte sind:
Blockbildung
Farbstörungen
Halos
Banding
überschärfte Kanten
seltsame Bildmuster
Besonders bei JPEG-Komprimierung oder aggressiver KI-Nachbearbeitung treten Artefakte häufig auf.
Zu starke Artefakte verschlechtern:
Bildqualität
Natürlichkeit
Detaildarstellung
Kurz gesagt:
Artefakte sind sichtbare Fehler oder Störungen, die durch digitale Bildverarbeitung entstehen können.
Artifacts sind unerwünschte Fehler oder Störungen in KI-Bildern.
Beispiele:
Doppelstrukturen
seltsame Hände
kaputte Augen
Pixelmuster
überschärfte Bereiche
Artifacts entstehen oft durch:
schlechte Modelle
aggressive Upscaling-Einstellungen
hohe CFG-Werte
zu viele Steps
Kurz gesagt:
Artifacts sind sichtbare KI-Fehler oder Bildstörungen.
Eine Attention Map zeigt, auf welche Bereiche eines Bildes oder Prompts die KI besonders „achtet“.
Damit lässt sich sichtbar machen:
welche Bildteile wichtig sind
wie die KI Begriffe interpretiert
worauf der Fokus während der Generierung liegt
In KI-Bildmodellen helfen Attention Maps dabei zu verstehen:
warum bestimmte Details entstehen
warum Objekte falsch platziert werden
welche Prompt-Begriffe welchen Bildbereich beeinflussen
Sie werden oft genutzt für:
Forschung
Fehlersuche
Prompt-Optimierung
Analyse von KI-Verhalten
Je heller oder stärker markiert ein Bereich ist, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt er von der KI.
Der Nachteil:
Attention Maps zeigen keine echten „Gedanken“ der KI, sondern nur statistische Gewichtungen und Zusammenhänge.
Kurz gesagt:
Attention Maps visualisieren, welche Bereiche oder Begriffe für die KI während der Bildgenerierung besonders wichtig sind.
Ausgebrannt bezeichnet Bildbereiche, die durch starke Überbelichtung komplett weiß geworden sind und keine sichtbaren Details mehr enthalten.
Das passiert häufig bei:
Himmel
Lampen
Reflexionen
Gegenlicht
hellen Hautstellen
In ausgebrannten Bereichen sind Bildinformationen meist dauerhaft verloren und lassen sich nur begrenzt wiederherstellen.
Fotografen versuchen das oft zu vermeiden durch:
korrekte Belichtung
RAW-Aufnahmen
Belichtungskorrektur
Histogramm-Kontrolle
Manchmal werden ausgebrannte Highlights jedoch bewusst als Stilmittel genutzt, etwa bei:
High-Key
Sonnenlicht
Cinematic Looks
Kurz gesagt:
Ausgebrannte Bildbereiche sind überbelichtet und enthalten keine sichtbaren Details mehr.
Ausleuchtung beschreibt, wie Licht innerhalb eines Bildes oder einer Szene verteilt ist.
Sie beeinflusst unter anderem:
Helligkeit
Schatten
Stimmung
Kontraste
Bildwirkung
Eine gute Ausleuchtung sorgt dafür, dass:
Motive klar sichtbar sind
Hauttöne natürlich wirken
Details erhalten bleiben
das Bild harmonisch aussieht
Besonders wichtig ist Ausleuchtung bei:
Portraits
Studiofotografie
Film
Produktfotografie
Video
Dabei arbeiten Fotografen oft mit:
Softboxen
Reflektoren
Blitzlicht
Dauerlicht
natürlichem Licht
Je nach Lichtsetzung kann ein Bild:
weich und freundlich
hart und dramatisch
oder cineastisch wirken.
Kurz gesagt:
Ausleuchtung beschreibt die gezielte Verteilung von Licht innerhalb einer Aufnahme.
Ein Autofokus-Punkt (AF-Feld) ist der Bereich im Bild, auf den die Kamera scharfstellen kann.
Je nach Kamera gibt es:
einzelne AF-Punkte
mehrere AF-Felder
oder große Zonen
Der gewählte Punkt bestimmt:
wo im Bild fokussiert wird
welches Motiv scharf erscheint
Moderne Kameras bieten oft:
Gesichtserkennung
Eye-AF
Tracking-AF
automatische Motiverkennung
AF-Punkte sind besonders wichtig bei:
Portraits (Augenfokus)
Sport und Bewegung
unruhigen Szenen
Der Vorteil vieler AF-Punkte:
Mehr Flexibilität bei der Bildgestaltung ohne Umpositionierung der Kamera.
Kurz gesagt:
AF-Felder sind die auswählbaren Bereiche im Bild, auf die der Autofokus scharfstellt.
AUTOMATIC1111, oft einfach „A1111“ genannt, ist eines der bekanntesten Interfaces für Stable Diffusion.
Die WebUI machte lokale KI-Bildgenerierung überhaupt erst für viele Nutzer massentauglich. Statt komplizierter Kommandozeilen bekam man plötzlich eine grafische Oberfläche im Browser.
AUTOMATIC1111 unterstützt unter anderem:
SD 1.5
SDXL
LoRAs
ControlNet
Inpainting
Upscaling
Extensions und Scripts
Großer Vorteil:
Das Tool besitzt ein riesiges Ökosystem aus Erweiterungen, Tutorials und Community-Support.
Typisch für A1111:
extrem viele Funktionen
hohe Flexibilität
schnelle Updates aus der Community
riesige Plugin-Auswahl
Der Nachteil:
Die Oberfläche gilt inzwischen als überladen und technisch veraltet. Gerade bei modernen Modellen wie Flux oder komplexen Workflows wirken Tools wie ComfyUI oft leistungsfähiger und effizienter.
Kurz gesagt:
AUTOMATIC1111 war für viele Nutzer der Einstieg in lokale KI-Bildgenerierung und gehört bis heute zu den wichtigsten Stable-Diffusion-Interfaces.
Available Light bezeichnet vorhandenes natürliches oder bereits vorhandenes künstliches Licht ohne zusätzliche Beleuchtung durch den Fotografen.
Dazu gehören zum Beispiel:
Sonnenlicht
Fensterlicht
Straßenlaternen
Neonlicht
Kerzen
Bühnenlicht
Bei Available-Light-Fotografie wird bewusst auf:
Blitz
Studiolicht
zusätzliche Lampen
verzichtet.
Der Stil wirkt oft:
natürlicher
atmosphärischer
authentischer
Besonders beliebt ist Available Light bei:
Street Photography
Reportage
Konzertfotografie
Portraits
Cinematic Photography
Der Nachteil:
Weniger Kontrolle über Lichtstärke und Lichtqualität.
Kurz gesagt:
Available Light nutzt ausschließlich vorhandenes Licht ohne zusätzliche künstliche Beleuchtung.

AYS

AYS steht für Align Your Steps und ist eine moderne Technik beziehungsweise Schrittverteilung für KI-Sampler.
Dabei werden die Generierungsschritte gezielt optimiert, damit ein Modell schon mit relativ wenigen Steps hochwertige Ergebnisse erzeugen kann.
Das Ziel:
bessere Qualität bei weniger Rechenaufwand
effizientere Bildentwicklung
stabilere Details
schnellere Renderzeiten
AYS wird häufig zusammen mit modernen Samplern genutzt, zum Beispiel:
DPM++
UniPC
SDXL-Workflows
Besonders bei leistungsintensiven Modellen hilft AYS dabei, schneller gute Ergebnisse zu erreichen.
Der Vorteil:
Oft reichen deutlich weniger Steps für ein sauberes Bild.
Der Nachteil:
Nicht jedes Modell reagiert gleich gut auf AYS und manche Bilder wirken dadurch etwas zu „optimiert“ oder verlieren kreative Variation.
Kurz gesagt:
AYS optimiert die Verteilung der Generierungsschritte, damit KI-Modelle schneller hochwertige Bilder erzeugen können.
Backbutton-Fokus ist eine Fokusmethode, bei der Autofokus und Auslöser voneinander getrennt werden.
Der Fokus wird dabei über eine Taste auf der Rückseite der Kamera aktiviert statt durch halbes Drücken des Auslösers.
Dadurch können Fotografen:
Fokus und Auslösung unabhängig steuern
Fokus leichter speichern
schneller auf bewegte Motive reagieren
Backbutton-Fokus wird besonders genutzt bei:
Sport
Wildlife
Action
Portraits
professioneller Fotografie
Viele Fotografen empfinden diese Methode als:
präziser
schneller
kontrollierter
als den klassischen Autofokus über den Auslöser.
Kurz gesagt:
Backbutton-Fokus trennt Autofokus und Auslöser für mehr Kontrolle beim Fotografieren.
Ein Backdrop ist ein Hintergrund, der bei Foto- oder Videoaufnahmen hinter dem Motiv verwendet wird.
Backdrops können bestehen aus:
Stoff
Papierrollen
Vinyl
bedruckten Hintergründen
digitalen LED-Wänden
Sie werden genutzt um:
störende Umgebungen auszublenden
bestimmte Stimmungen zu erzeugen
professionelle Studio-Looks zu schaffen
Motive freizustellen
Beliebte Backdrops sind zum Beispiel:
weiße oder schwarze Hintergründe
graue Seamless-Paper-Rollen
strukturierte Stoffhintergründe
künstliche Szenen oder Texturen
Besonders in:
Portraitfotografie
Fashion
Produktfotografie
Video-Produktionen
gehören Backdrops zur Standardausrüstung.
Kurz gesagt:
Ein Backdrop ist ein kontrollierter Hintergrund für Foto- oder Videoaufnahmen.
Ein Bajonettanschluss verbindet das Objektiv mechanisch und elektronisch mit der Kamera.
Das Objektiv wird dabei eingesetzt und durch eine kurze Drehbewegung verriegelt.
Der Bajonettanschluss ermöglicht unter anderem:
Autofokus
Blendensteuerung
Bildstabilisierung
Datenübertragung zwischen Kamera und Objektiv
Jeder Hersteller besitzt meist eigene Bajonettsysteme, zum Beispiel:
Sony E-Mount
Canon RF
Nikon Z
Fujifilm X
Objektive passen deshalb nicht automatisch auf jede Kamera, außer mit passenden Adaptern.
Kurz gesagt:
Der Bajonettanschluss verbindet Objektiv und Kamera sicher miteinander und ermöglicht die Kommunikation zwischen beiden.
Eine Balkenkamera ist eine historische Großformatkamera mit einem ausziehbaren Balgen zwischen Objektiv und Filmebene.
Der Balgen verbindet:
Objektiv
Kameragehäuse
Film- oder Sensorebene
lichtdicht miteinander.
Balkenkameras ermöglichen besonders präzise Kontrolle über:
Fokus
Perspektive
Schärfeebene
Deshalb wurden sie häufig genutzt für:
Architektur
Produktfotografie
Studioarbeit
technische Fotografie
Viele Modelle erlauben sogenannte:
Tilt-
Shift-
und Swing-Bewegungen
zur gezielten Perspektiv- und Schärfekontrolle.
Der Nachteil:
Balkenkameras sind:
groß
langsam
schwer
und technisch anspruchsvoll
Kurz gesagt:
Eine Balkenkamera ist eine klassische Großformatkamera mit flexiblem Balgen für maximale Bildkontrolle.
Das Basemodel ist das eigentliche Grundmodell einer KI zur Bildgenerierung. Es bestimmt den allgemeinen Stil, das Wissen und die Fähigkeiten der KI.
Man kann es sich wie die „Persönlichkeit“ der KI vorstellen. Manche Basemodels sind auf realistische Fotos spezialisiert, andere eher auf Anime, Illustrationen oder bestimmte Kunststile.
Beispiele:
SDXL → universelles Standardmodell
Pony → stark auf Anime und stylisierte Charaktere optimiert
Flux → modernes Modell mit hoher Prompt-Treue
Juggernaut → realistischer Fotolook
Alles was später durch LoRAs, Embeddings oder Fine-Tuning ergänzt wird, baut auf diesem Basemodel auf. Wenn das Basemodel schlecht gewählt ist, bringt auch der beste Prompt oft wenig.
Kurz gesagt:
Das Basemodel entscheidet, wie die KI „die Welt sieht“.
Batch Generation bedeutet, mehrere Bilder automatisch hintereinander oder gleichzeitig zu erzeugen.
Das wird genutzt für:
Bildvarianten
Seed-Tests
große Bildserien
automatische Workflows
Kurz gesagt:
Batch Generation erzeugt viele KI-Bilder automatisch in einem Durchlauf.
Belichtung beschreibt, wie viel Licht während einer Aufnahme auf den Kamerasensor trifft.
Sie wird hauptsächlich bestimmt durch:
Blende
Verschlusszeit
ISO
Diese drei Werte bilden gemeinsam das sogenannte Belichtungsdreieck.
Eine korrekte Belichtung sorgt dafür, dass ein Bild weder:
zu dunkel (unterbelichtet)
noch zu hell (überbelichtet)
wirkt.
Die Belichtung beeinflusst außerdem:
Bildstimmung
Kontraste
Bildrauschen
Bewegungsunschärfe
Tiefenschärfe
Je nach Motiv kann eine absichtlich helle oder dunkle Belichtung auch ein kreatives Stilmittel sein.
Kurz gesagt:
Belichtung bestimmt, wie hell oder dunkel ein Foto durch die Lichtmenge auf dem Sensor wird.
Das Belichtungsdreieck beschreibt das Zusammenspiel der drei wichtigsten Belichtungseinstellungen einer Kamera:
Blende
Verschlusszeit
ISO
Diese drei Werte bestimmen gemeinsam:
Bildhelligkeit
Bewegungsdarstellung
Tiefenschärfe
Bildrauschen
Beispiele:
offene Blende → mehr Licht, geringere Schärfentiefe
lange Verschlusszeit → mehr Licht, mehr Bewegungsunschärfe
hohe ISO → helleres Bild, aber mehr Rauschen
Verändert man einen Wert, müssen die anderen oft angepasst werden, um die Belichtung auszugleichen.
Das Belichtungsdreieck gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Fotografie.
Kurz gesagt:
Das Belichtungsdreieck beschreibt das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO zur Steuerung der Belichtung.
Die Belichtungskorrektur erlaubt es, die automatische Belichtung der Kamera gezielt heller oder dunkler anzupassen.
Sie wird meist in sogenannten EV-Stufen angegeben:
+1 = Bild heller
-1 = Bild dunkler
Die Kamera bleibt dabei weiterhin im Automatikmodus, korrigiert ihre Einstellungen aber entsprechend.
Belichtungskorrektur wird häufig genutzt bei:
Gegenlicht
Schnee
dunklen Motiven
Bühnenlicht
sehr hellen Szenen
Denn Kameras versuchen oft automatisch, Bilder auf einen mittleren Helligkeitswert auszugleichen.
Der Vorteil:
Schnelle Kontrolle über die Bildhelligkeit ohne komplett manuell fotografieren zu müssen.
Kurz gesagt:
Die Belichtungskorrektur verändert die automatische Belichtung der Kamera gezielt nach oben oder unten.
Belichtungsmessung beschreibt, wie die Kamera das vorhandene Licht analysiert, um eine passende Belichtung zu berechnen.
Die Kamera bewertet dabei die Helligkeit einer Szene und passt darauf basierend:
Blende
Verschlusszeit
ISO
an (je nach Modus).
Typische Messmethoden:
Matrix-/Mehrfeldmessung → bewertet das gesamte Bild
Spotmessung → misst nur einen kleinen Bereich
mittenbetonte Messung → Fokus auf die Bildmitte
Belichtungsmessung wird beeinflusst durch:
helle oder dunkle Szenen
Kontrast
Motivposition im Bild
Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann die automatische Messung danebenliegen, z. B. bei:
Schnee
Gegenlicht
sehr dunklen Szenen
Kurz gesagt:
Belichtungsmessung ist die Methode, mit der die Kamera die richtige Belichtung anhand des vorhandenen Lichts berechnet.
Eine Belichtungsreihe bedeutet, dass mehrere Fotos desselben Motivs mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen werden.
Typisch sind zum Beispiel:
ein normales Bild
ein dunkleres Bild
ein helleres Bild
Die Kamera verändert dabei meist automatisch:
Verschlusszeit
ISO
oder Belichtungskorrektur
Belichtungsreihen werden häufig genutzt für:
HDR-Fotografie
schwierige Lichtsituationen
Landschaften
Architektur
Sicherheitsaufnahmen
Dadurch kann später das beste Bild ausgewählt oder mehrere Aufnahmen kombiniert werden.
Viele moderne Kameras besitzen dafür eine automatische Bracketing-Funktion.
Kurz gesagt:
Eine Belichtungsreihe erstellt mehrere unterschiedlich belichtete Versionen desselben Motivs.
Die Belichtungszeit beschreibt, wie lange Licht auf den Kamerasensor trifft.
Sie wird meist in Sekunden oder Sekundenbruchteilen angegeben, zum Beispiel:
1/1000s
1/125s
1s
Kurze Belichtungszeiten:
frieren Bewegungen ein
eignen sich für Sport oder Action
Lange Belichtungszeiten:
erzeugen Bewegungsunschärfe
ermöglichen Nachtaufnahmen
werden für Langzeitbelichtungen genutzt
Die Belichtungszeit beeinflusst außerdem:
Bildhelligkeit
Bewegungsdarstellung
Verwacklungsgefahr
Zusammen mit:
Blende
ISO
gehört sie zum Belichtungsdreieck.
Kurz gesagt:
Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange der Sensor Licht aufnimmt.
Beugungsunschärfe entsteht, wenn Licht durch eine sehr kleine Blendenöffnung gebeugt wird und dadurch an Schärfe verliert.
Sie tritt besonders bei stark abgeblendeten Objektiven auf, zum Beispiel:
f/16
f/22
oder kleiner
Obwohl eine kleine Blende mehr Tiefenschärfe erzeugt, kann das Bild dadurch insgesamt weicher wirken.
Beugungsunschärfe betrifft besonders:
hochauflösende Sensoren
Landschaftsfotografie
Makro
Architektur
Deshalb liefern viele Objektive ihre maximale Schärfe oft eher im mittleren Blendenbereich.
Kurz gesagt:
Beugungsunschärfe ist ein Schärfeverlust durch sehr kleine Blendenöffnungen.
Bildbearbeitung bezeichnet das nachträgliche Verändern oder Optimieren von Fotos und Bildern.
Dabei können zum Beispiel angepasst werden:
Farben
Kontrast
Helligkeit
Haut
Schärfe
Bildausschnitt
Hintergründe
Bildbearbeitung reicht von:
kleinen Korrekturen
bis zu aufwendigen Composings und Retuschen
Typische Programme dafür sind:
Adobe Photoshop
Adobe Lightroom
Capture One
Moderne Bildbearbeitung nutzt heute oft zusätzlich:
KI-Retusche
Generative Fill
Upscaling
automatische Maskierung
Der Vorteil:
Fotos lassen sich technisch und kreativ deutlich verbessern.
Der Nachteil:
Zu starke Bearbeitung kann schnell künstlich oder unnatürlich wirken.
Kurz gesagt:
Bildbearbeitung umfasst alle nachträglichen Änderungen und Optimierungen eines Bildes.
Bilder pro Sekunde (FPS)
FPS steht für Frames Per Second beziehungsweise Bilder pro Sekunde.
Der Wert beschreibt, wie viele einzelne Bilder pro Sekunde aufgenommen oder abgespielt werden.
FPS spielen besonders eine wichtige Rolle bei:
Video
Zeitlupe
Serienbildaufnahmen
Gaming
Animationen
Typische Werte:
24 FPS → klassischer Kinolook
30 FPS → Standardvideo
60 FPS → sehr flüssige Bewegungen
höhere FPS → Zeitlupenaufnahmen
Bei Kameras kann FPS außerdem die Geschwindigkeit des Serienbildmodus beschreiben.
Mehr FPS erzeugen:
flüssigere Bewegungen
bessere Zeitlupen
höhere Datenmengen
Kurz gesagt:
FPS gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgenommen oder dargestellt werden.
Bildkomposition beschreibt den gezielten Aufbau und die Anordnung von Elementen innerhalb eines Bildes.
Sie beeinflusst stark:
Bildwirkung
Stimmung
Blickführung
Spannung
Balance
Wichtige Elemente der Bildkomposition sind zum Beispiel:
Perspektive
Linienführung
Symmetrie
Vorder- und Hintergrund
Licht
Bildausschnitt
Bekannte Gestaltungsregeln sind:
Drittelregel
goldener Schnitt
führende Linien
Eine gute Bildkomposition lenkt den Blick gezielt auf das Motiv und macht Bilder oft deutlich interessanter.
Kurz gesagt:
Bildkomposition ist die bewusste Gestaltung des Bildaufbaus und der Anordnung aller Bildelemente.
Bildrauschen sind unerwünschte Bildstörungen, die meist als feine Körnung oder farbige Pixel sichtbar werden.
Besonders häufig tritt Bildrauschen auf bei:
hohen ISO-Werten
wenig Licht
kleinen Sensoren
starken Aufhellungen in der Nachbearbeitung
Es gibt verschiedene Arten von Rauschen, zum Beispiel:
Helligkeitsrauschen
Farbrauschen
Leichtes Rauschen kann manchmal sogar filmisch wirken. Zu starkes Rauschen zerstört jedoch:
Details
Hautstrukturen
Farbverläufe
Bildqualität
Moderne Kameras und Software nutzen:
bessere Sensoren
Rauschreduzierung
KI-Entrauschung
um Bildrauschen zu minimieren.
Kurz gesagt:
Bildrauschen sind sichtbare Störungen im Bild, die meist bei wenig Licht oder hohen ISO-Werten entstehen.
Der Bildsensor ist das lichtempfindliche Bauteil einer Digitalkamera, das das einfallende Licht in ein digitales Bild umwandelt.
Er übernimmt in digitalen Kameras die Rolle des früheren Films.
Der Sensor beeinflusst unter anderem:
Bildqualität
Dynamikumfang
Low-Light-Performance
Bildrauschen
Farben
Schärfe
Bekannte Sensorgrößen sind:
Vollformat
APS-C
Micro Four Thirds
Mittelformat
Größere Sensoren bieten oft:
bessere Bildqualität
mehr Freistellung
bessere Leistung bei wenig Licht
Moderne Sensoren besitzen Millionen lichtempfindlicher Pixel, die das Bild aufnehmen.
Kurz gesagt:
Der Bildsensor ist das Herzstück einer Digitalkamera und wandelt Licht in digitale Bilddaten um.
Bildstabilisierung reduziert Verwacklungen bei Foto- und Videoaufnahmen.
Dadurch lassen sich:
längere Belichtungszeiten
ruhigere Videos
schärfere Bilder aus der Hand
ermöglichen.
Es gibt verschiedene Arten der Stabilisierung:
im Objektiv
im Kameragehäuse
elektronische Stabilisierung per Software
Besonders wichtig ist Bildstabilisierung bei:
Teleobjektiven
wenig Licht
Videoaufnahmen
Freihandfotografie
Moderne Systeme können mehrere Achsen gleichzeitig ausgleichen und arbeiten oft sehr effektiv.
Der Nachteil:
Extreme Bewegungen oder sehr lange Belichtungszeiten benötigen trotzdem häufig ein Stativ.
Kurz gesagt:
Bildstabilisierung gleicht Kamerabewegungen aus, um schärfere und ruhigere Aufnahmen zu ermöglichen.
Der Bildwinkel beschreibt, wie viel von einer Szene ein Objektiv erfasst.
Er wird durch die Brennweite und den Sensor bestimmt.
Weitwinkelobjektive haben:
großen Bildwinkel
erfassen viel Umgebung
Teleobjektive haben:
kleinen Bildwinkel
zeigen nur einen engen Ausschnitt
Der Bildwinkel beeinflusst stark:
Bildwirkung
Perspektive
Motivgröße im Bild
räumliche Wirkung
Je größer der Sensor oder je kürzer die Brennweite, desto größer ist meist der Bildwinkel.
Kurz gesagt:
Der Bildwinkel beschreibt, wie viel der realen Szene ein Objektiv im Bild sichtbar macht.
Die Blende ist eine verstellbare Öffnung im Objektiv, die bestimmt, wie viel Licht auf den Kamerasensor fällt.
Sie wird in sogenannten Blendenwerten angegeben, zum Beispiel:
f/1.4
f/2.8
f/8
f/16
Eine offene Blende (kleine Zahl):
lässt viel Licht hinein
erzeugt geringe Tiefenschärfe
sorgt für starken Hintergrund-Blur
Eine geschlossene Blende (große Zahl):
lässt weniger Licht hinein
erhöht die Tiefenschärfe
macht mehr Bereiche im Bild scharf
Die Blende beeinflusst außerdem:
Bildlook
Freistellung
Low-Light-Performance
Zusammen mit:
ISO
Belichtungszeit
gehört sie zum Belichtungsdreieck.
Kurz gesagt:
Die Blende steuert die Lichtmenge im Objektiv und beeinflusst gleichzeitig die Tiefenschärfe eines Bildes.
Ein Blitz erzeugt für kurze Zeit ein sehr starkes Licht, um Motive zusätzlich auszuleuchten.
Blitze werden genutzt bei:
schlechtem Licht
Studiofotografie
Portraits
Events
Produktfotografie
Es gibt verschiedene Blitzarten:
eingebauter Kamerablitz
Aufsteckblitz
Studioblitz
Mit Blitzlicht lassen sich:
Schatten kontrollieren
Bewegungen einfrieren
Licht gezielt formen
Motive vom Hintergrund trennen
Viele Fotografen kombinieren Blitze zusätzlich mit:
Softboxen
Reflektoren
Beauty Dishes
Lichtformern
Der Nachteil:
Direktes Blitzlicht wirkt schnell hart oder unnatürlich, wenn es nicht richtig eingesetzt wird.
Kurz gesagt:
Ein Blitz liefert zusätzliches Licht für kontrollierte und besser ausgeleuchtete Aufnahmen.
Blitzsynchronisation beschreibt die Abstimmung zwischen Kameraverschluss und Blitz.
Der Blitz muss genau in dem Moment ausgelöst werden, in dem der Sensor vollständig belichtet wird.
Wichtige Varianten sind:
Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang
Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
High-Speed-Sync (HSS)
Die Blitzsynchronzeit begrenzt oft die kürzeste Verschlusszeit, die mit normalem Blitz genutzt werden kann.
Bei zu kurzen Zeiten ohne passende Synchronisation können:
schwarze Balken
ungleichmäßige Belichtung
im Bild entstehen.
Blitzsynchronisation ist besonders wichtig bei:
Studiofotografie
Action
Outdoor-Blitz
Langzeitbelichtungen mit Blitz
Kurz gesagt:
Blitzsynchronisation sorgt dafür, dass Blitz und Kameraverschluss exakt zusammenarbeiten.
Bokeh beschreibt die Qualität und Wirkung unscharfer Bildbereiche, besonders im Hintergrund eines Fotos.
Typisch für starkes Bokeh sind:
weiche Lichtkreise
cremige Hintergründe
starke Motivfreistellung
Bokeh entsteht vor allem durch:
offene Blenden
lichtstarke Objektive
lange Brennweiten
geringen Abstand zum Motiv
Besonders beliebt ist Bokeh bei:
Portraits
Fashion
Detailaufnahmen
Cinematic Looks
Die Form und Wirkung des Bokehs hängen stark vom Objektiv ab. Manche Objektive erzeugen:
sehr weiches Bokeh
andere eher harte oder unruhige Unschärfen
Deshalb gilt Bokeh oft als wichtiger Teil des „Looks“ eines Objektivs.
Kurz gesagt:
Bokeh beschreibt das Aussehen unscharfer Bildbereiche und die Qualität der Hintergrundunschärfe.
Bracketing bedeutet, mehrere Aufnahmen desselben Motivs mit unterschiedlichen Einstellungen automatisch hintereinander aufzunehmen.
Am bekanntesten ist:
Belichtungs-Bracketing
Dabei erstellt die Kamera mehrere Bilder:
heller
dunkler
normal belichtet
Es gibt aber auch andere Arten von Bracketing, zum Beispiel:
Fokus-Bracketing
Weißabgleich-Bracketing
Blitz-Bracketing
Bracketing wird häufig genutzt für:
HDR-Fotografie
Makro
schwierige Lichtsituationen
maximale Sicherheit bei wichtigen Aufnahmen
Viele moderne Kameras besitzen dafür automatische Serienfunktionen.
Kurz gesagt:
Bracketing erstellt automatisch mehrere Varianten einer Aufnahme mit unterschiedlichen Einstellungen.
Die Brennweite beschreibt den Bildwinkel eines Objektivs und wird in Millimetern angegeben.
Beispiele:
24mm = Weitwinkel
50mm = Normalbrennweite
200mm = Teleobjektiv
Kurze Brennweiten:
zeigen mehr Umgebung
wirken weitwinklig
betonen Perspektiven
Lange Brennweiten:
holen entfernte Motive näher heran
komprimieren Perspektiven
erzeugen stärkere Hintergrundunschärfe
Die Brennweite beeinflusst stark:
Bildwirkung
Perspektive
Freistellung
Motivdistanz
Typische Einsatzbereiche:
Weitwinkel → Landschaft, Architektur
Normalbrennweite → Alltag, Street
Tele → Sport, Wildlife, Portraits
Kurz gesagt:
Die Brennweite bestimmt, wie groß der Bildausschnitt wirkt und wie ein Motiv perspektivisch dargestellt wird.
Eine Bridge-Kamera ist eine Kamera zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflex- beziehungsweise Systemkamera.
Sie besitzt meist:
ein fest verbautes Objektiv
großen Zoombereich
viele manuelle Einstellungen
ein DSLR-ähnliches Gehäuse
Bridge-Kameras sind beliebt bei:
Reisefotografie
Naturaufnahmen
Einsteigern
Allround-Nutzern
Der große Vorteil:
Ein einziges Objektiv deckt oft extreme Brennweiten ab — von Weitwinkel bis starkem Tele.
Der Nachteil:
Die Sensoren sind meist kleiner als bei APS-C oder Vollformat, wodurch:
Low-Light-Performance
Freistellung
Bildqualität
begrenzter ausfallen können.
Kurz gesagt:
Eine Bridge-Kamera kombiniert viele Funktionen großer Kameras mit einem fest verbauten Universal-Zoomobjektiv.
Der Bulb-Modus erlaubt extrem lange Belichtungszeiten, die über die normalen Kameraeinstellungen hinausgehen.
Dabei bleibt der Verschluss so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird beziehungsweise bis die Aufnahme manuell beendet wird.
Der Bulb-Modus wird häufig genutzt für:
Langzeitbelichtungen
Nachtfotografie
Sternenhimmel
Lightpainting
Feuerwerk
fließendes Wasser
Da schon kleine Bewegungen zu Verwacklungen führen können, verwendet man meist:
ein Stativ
Fernauslöser
Timer
Der Nachteil:
Sehr lange Belichtungen können Bildrauschen und Hot Pixels verstärken.
Kurz gesagt:
Der Bulb-Modus ermöglicht beliebig lange Belichtungszeiten für spezielle Langzeitaufnahmen.
Der Burst-Modus ist eine Kameraeinstellung, bei der viele Bilder schnell hintereinander aufgenommen werden, solange der Auslöser gedrückt wird.
Er entspricht dem:
Serienbildmodus
Continuous Shooting
Der Burst-Modus wird besonders genutzt bei:
Sport
Wildlife
Action
schnellen Bewegungen
unvorhersehbaren Momenten
Die Geschwindigkeit wird meist in:
Bildern pro Sekunde (FPS)
angegeben.
Der Vorteil:
Höhere Chance, den perfekten Moment exakt zu erwischen.
Der Nachteil:
Sehr große Datenmengen und schnell gefüllte Speicherpuffer.
Kurz gesagt:
Der Burst-Modus erstellt viele Fotos in schneller Folge für bewegte oder schnelle Motive.
Captioning bezeichnet das automatische oder manuelle Beschreiben von Bildern mit Text.
Diese Beschreibungen werden oft für:
Trainingsdaten
LoRA-Training
Suchsysteme
Bildanalyse
genutzt.
Kurz gesagt:
Captioning erstellt Textbeschreibungen für Bilder.
Ein CCD-Sensor ist eine ältere Bauart von Bildsensoren für Digitalkameras.
CCD steht für Charge-Coupled Device.
Bevor CMOS-Sensoren dominant wurden, galten CCD-Sensoren lange als besonders hochwertig, vor allem wegen:
natürlicher Farben
sauberer Bilddarstellung
geringem Bildrauschen
CCD-Sensoren wurden früher häufig eingesetzt in:
Digitalkameras
Mittelformatkameras
wissenschaftlichen Kameras
frühen Profi-Systemen
Der Nachteil:
CCD-Sensoren benötigen mehr Strom, arbeiten langsamer und sind teurer in der Herstellung als moderne CMOS-Sensoren.
Deshalb wurden sie im Massenmarkt fast vollständig verdrängt.
Trotzdem schätzen manche Fotografen bis heute den speziellen „CCD-Look“ älterer Kameras.
Kurz gesagt:
CCD-Sensoren sind ältere Bildsensoren, die für ihren charakteristischen Bildlook und natürliche Farben bekannt sind.

CFG

CFG steht für Classifier Free Guidance. Dieser Wert bestimmt, wie stark sich die KI an den Prompt halten soll.
Ein niedriger CFG-Wert:
gibt der KI mehr Freiheit
wirkt oft natürlicher
kann kreativer oder atmosphärischer aussehen
ignoriert aber manchmal Teile des Prompts
Ein hoher CFG-Wert:
zwingt die KI stärker zum Prompt
macht Details oft genauer
kann aber schnell künstlich, übertrieben oder „kaputt“ wirken
Typische Werte liegen oft zwischen:
1–3 bei modernen Modellen wie Flux
5–8 bei SDXL
7–12 bei älteren SD-1.5-Modellen
Zu hoher CFG führt häufig zu:
überschärften Bildern
seltsamen Farben
verbrannten Highlights
unnatürlicher Haut
typischem „AI-Look“
Kurz gesagt:
CFG ist die Stärke, mit der die KI auf den Prompt hört. Zu wenig wirkt chaotisch, zu viel oft künstlich.
CFG Zero ist eine Technik beziehungsweise ein spezieller Modus, bei dem die klassische CFG-Steuerung stark reduziert oder komplett deaktiviert wird.
Die Idee dahinter:
Statt die KI mit hohen CFG-Werten zum Prompt zu zwingen, lässt man das Modell „freier“ arbeiten. Moderne Modelle wie Flux oder manche SDXL-Finetunes liefern dadurch oft natürlichere und harmonischere Bilder.
Typische Vorteile:
weniger überschärfte Details
natürlichere Haut
besseres Lighting
weniger kaputter Kontrast
weniger typischer „AI-Overprocessed-Look“
Der Nachteil:
Die KI ignoriert teilweise eher Details aus dem Prompt. Präzise Kontrolle wird schwieriger.
CFG Zero wird vor allem bei modernen Modellen interessant, die Prompts ohnehin schon gut verstehen und keine extrem starke Führung mehr brauchen.
Kurz gesagt:
CFG Zero versucht, den künstlichen „zu viel Promptdruck“-Look zu vermeiden und Bilder natürlicher wirken zu lassen.
Character Consistency bedeutet, dass eine Figur in mehreren KI-Bildern wiedererkennbar bleibt.
Dazu gehören zum Beispiel:
Gesicht
Frisur
Kleidung
Körperbau
Farben
Accessoires
allgemeiner Stil
Ohne gute Character Consistency verändert die KI oft ständig:
Gesichter
Augen
Haarfarben
Proportionen
Alter oder Aussehen
Das ist besonders problematisch bei:
Comics
Storyboards
Serienbildern
Games
Videos
wiederkehrenden Charakteren
Verbessert wird Character Consistency häufig durch:
Referenzbilder
LoRAs
IP-Adapter
feste Seeds
ControlNet
Face-Swapping
genaue Prompts
Moderne KI-Systeme versuchen zunehmend, Charaktere über mehrere Bilder hinweg stabil zu halten.
Kurz gesagt:
Character Consistency sorgt dafür, dass eine Figur in verschiedenen KI-Bildern wie dieselbe Person aussieht.
Ein Checkpoint ist eine gespeicherte Version eines KI-Modells. In der Praxis wird der Begriff oft einfach als Synonym für das komplette Modell verwendet.
Ein Checkpoint enthält das „gelernte Wissen“ der KI — also wie Bilder aussehen sollen, welche Stile sie kennt und wie sie Prompts interpretiert.
Beispiele:
Juggernaut XL
Pony Realism
reaZit
CyberRealistic
Viele Checkpoints basieren auf demselben Basemodel, wurden aber unterschiedlich trainiert oder angepasst. Deshalb können zwei Modelle trotz gleicher Grundlage völlig unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Vereinfacht:
Basemodel = die technische Grundlage
Checkpoint = die konkrete, trainierte Version davon
Man könnte sagen:
Das Basemodel ist der Motor.
Der Checkpoint ist das fertig abgestimmte Fahrzeug daraus.
Chromatische Aberration ist ein optischer Fehler, bei dem Farben an kontrastreichen Kanten nicht korrekt übereinanderliegen.
Typisch sind farbige Säume, meist:
violett
grün
blau
Diese entstehen, weil unterschiedliche Lichtfarben unterschiedlich stark gebrochen werden und nicht exakt auf denselben Punkt im Sensor treffen.
Chromatische Aberration tritt häufig auf bei:
günstigen Objektiven
offener Blende
starkem Gegenlicht
hohen Kontrasten (z. B. Äste vor hellem Himmel)
Man unterscheidet:
laterale chromatische Aberration (seitliche Verschiebung)
longitudinale chromatische Aberration (Farbfehler vor/hinter der Fokusebene)
Moderne Objektive und Software können diesen Effekt oft stark reduzieren oder automatisch korrigieren.
Kurz gesagt:
Chromatische Aberration ist ein Farbfehler an Kanten, der durch unterschiedliche Lichtbrechung im Objektiv entsteht.
CivitAI ist eine der größten Plattformen für KI-Modelle, LoRAs und Workflows.
Dort teilen Nutzer:
Checkpoints
LoRAs
Embeddings
Workflows
Trainingsdaten
Die Plattform gilt als zentrale Community-Seite für Stable-Diffusion-Inhalte.
Kurz gesagt:
CivitAI ist eines der wichtigsten Download- und Community-Portale für KI-Bildmodelle.
Der CLIP Score ist ein Wert, der misst, wie gut ein erzeugtes Bild zum Prompt passt.
Dabei vergleicht ein KI-System:
den Textprompt
und das fertige Bild
miteinander und bewertet, wie ähnlich beide inhaltlich sind.
Ein hoher CLIP Score bedeutet meist:
der Prompt wurde gut verstanden
wichtige Begriffe wurden korrekt umgesetzt
Bild und Beschreibung passen gut zusammen
Der Nachteil:
Ein hoher CLIP Score bedeutet nicht automatisch ein schönes oder kreatives Bild. Manche Bilder wirken technisch korrekt, aber trotzdem langweilig oder künstlich.
Deshalb ist der CLIP Score eher ein technischer Richtwert und kein echtes Qualitätsurteil.
Kurz gesagt:
Der CLIP Score bewertet, wie gut ein Bild zur Texteingabe passt — nicht unbedingt, wie gut das Bild künstlerisch ist.
CLIP Skip ist eine Einstellung, die beeinflusst, wie ein KI-Modell den Prompt interpretiert.
Dabei werden bestimmte Verarbeitungsschritte des sogenannten CLIP-Textverständnisses übersprungen. Das verändert, wie genau die KI einzelne Begriffe versteht und umsetzt.
Vor allem bei Anime- und älteren Stable-Diffusion-Modellen kann CLIP Skip den Stil stark beeinflussen.
Typische Auswirkungen:
andere Gesichter
veränderte Farben
stärkerer Anime-Look
weichere oder härtere Details
andere Prompt-Reaktion
Besonders bekannt:
CLIP Skip 1 = Standard
CLIP Skip 2 = häufig bei Anime/Pony-Modellen genutzt
Viele Anime-Checkpoints wurden ursprünglich mit CLIP Skip 2 trainiert. Mit falschem Wert wirken die Bilder deshalb oft „off“.
Bei modernen Modellen wie Flux spielt CLIP Skip meist kaum noch eine Rolle oder wird gar nicht unterstützt.
Kurz gesagt:
CLIP Skip verändert, wie die KI den Prompt versteht — vor allem bei älteren und Anime-orientierten Modellen.
CLIP Vision ist der Bildanalyse-Teil des CLIP-Systems. Während der normale CLIP-Textteil Prompts versteht, analysiert CLIP Vision vorhandene Bilder.
Damit kann die KI:
Bildinhalte erkennen
Stile analysieren
Referenzbilder verstehen
Ähnlichkeiten vergleichen
Bildinformationen für andere KI-Tools vorbereiten
CLIP Vision wird oft genutzt für:
Image-to-Image
IP-Adapter
Bildbeschreibungen
Style-Transfer
Character-Consistency
Dadurch können moderne KI-Tools nicht nur Texte verstehen, sondern auch visuelle Vorlagen deutlich besser interpretieren.
Der Nachteil:
CLIP Vision versteht Bilder nicht wirklich „menschlich“. Es erkennt Muster und Zusammenhänge, kann aber Details falsch interpretieren oder unwichtige Dinge überbewerten.
Kurz gesagt:
CLIP Vision ist der Bildverständnis-Teil vieler KI-Systeme und hilft der KI, Referenzbilder zu analysieren und zu nutzen.
Ein CMOS-Sensor ist die heute am weitesten verbreitete Art von Bildsensoren in Digitalkameras.
CMOS steht für Complementary Metal-Oxide Semiconductor.
Der Sensor wandelt Licht in digitale Bilddaten um und beeinflusst unter anderem:
Bildqualität
Dynamikumfang
Bildrauschen
Geschwindigkeit
Videoleistung
CMOS-Sensoren bieten viele Vorteile:
geringer Stromverbrauch
schnelle Auslesung
hohe Auflösung
gute Low-Light-Performance
Deshalb werden sie heute in:
Kameras
Smartphones
Webcams
Drohnen
eingesetzt.
Moderne Kameras besitzen oft besonders schnelle Varianten wie:
BSI-CMOS
Stacked CMOS
Kurz gesagt:
CMOS-Sensoren sind die heute üblichen Bildsensoren moderner Digitalkameras.
Color Grading bezeichnet die kreative Farbgestaltung eines Bildes oder Videos in der Nachbearbeitung.
Dabei werden gezielt angepasst:
Farben
Kontraste
Helligkeiten
Schatten
Lichtstimmungen
Das Ziel ist meist nicht nur Korrektur, sondern ein bestimmter visueller Stil.
Color Grading wird besonders genutzt für:
Film
Werbung
Musikvideos
Cinematic Photography
Social Media
Typische Looks sind zum Beispiel:
warme Kinofarben
entsättigte Töne
Teal & Orange
Vintage-Looks
düstere Farbwelten
Programme für Color Grading:
DaVinci Resolve
Adobe Lightroom
Adobe Photoshop
Kurz gesagt:
Color Grading verändert Farben und Lichtstimmungen gezielt für einen bestimmten Bildlook oder Stil.
ComfyUI ist ein nodebasiertes Interface für KI-Bildgenerierung. Statt einfacher Menüs baut man sich komplette Workflows aus einzelnen Bausteinen zusammen.
Das erinnert eher an:
Unreal Engine Blueprints
Blender Nodes
Nuke
professionelle Compositing-Software
Mit ComfyUI lassen sich extrem komplexe Pipelines bauen, zum Beispiel:
Multi-Model-Workflows
automatische Bildserien
ControlNet-Ketten
Video-Generierung
Batch-Rendering
High-End-Upscaling
Großer Vorteil:
Maximale Kontrolle und oft bessere Performance als klassische WebUIs.
Der Nachteil:
Die Lernkurve ist deutlich härter. Anfänger sehen oft erstmal nur ein Chaos aus Kabeln und Nodes.
Typisch für ComfyUI:
sehr flexibel
modular aufgebaut
stark von Community-Nodes abhängig
beliebt bei Power-Usern
Viele moderne AI-Workflows entstehen heute zuerst für ComfyUI und werden erst später auf andere Tools übertragen.
Kurz gesagt:
ComfyUI ist das „Power-User-Werkzeug“ der KI-Bildszene — extrem flexibel, aber deutlich technischer als klassische Oberflächen.
Compositing bezeichnet das Zusammenfügen mehrerer Bilder oder Bildelemente zu einer neuen gemeinsamen Szene.
Dabei können kombiniert werden:
Personen
Hintergründe
Lichtquellen
Effekte
CGI
KI-generierte Inhalte
Compositing wird häufig genutzt für:
Werbung
Film
Fantasy-Art
Cinematic Photography
digitale Kunst
Wichtige Faktoren sind:
Perspektive
Lichtstimmung
Schatten
Farben
Schärfe
damit die fertige Szene glaubwürdig wirkt.
Moderne Compositings entstehen meist in Programmen wie:
Adobe Photoshop
Affinity Photo
Kurz gesagt:
Compositing verbindet mehrere Bilder oder Elemente zu einer neuen gemeinsamen Bildszene.
Compositional Guidance beschreibt Techniken, mit denen Aufbau und Anordnung eines KI-Bildes gezielt gesteuert werden.
Dabei geht es weniger um einzelne Objekte, sondern um:
Bildkomposition
Perspektive
Blickführung
Objektplatzierung
Größenverhältnisse
Szenenaufbau
Die KI erhält dafür zusätzliche Vorgaben, zum Beispiel durch:
ControlNet
Tiefenkarten
Skizzen
Referenzbilder
Layout-Vorlagen
Masken
Dadurch lassen sich komplexe Szenen deutlich kontrollierter erzeugen.
Compositional Guidance wird häufig genutzt für:
Cinematic Shots
Poster
Comics
Werbung
Storyboards
präzise Bildlayouts
Ohne solche Techniken „rät“ die KI oft selbst, wie eine Szene aufgebaut sein soll — mit entsprechend chaotischen Ergebnissen.
Kurz gesagt:
Compositional Guidance hilft dabei, Bildaufbau und Szenenkomposition gezielt zu steuern statt sie komplett der KI zu überlassen.
ControlNet ist eine Technik, mit der man KI-Bilder gezielt steuern kann. Statt der KI nur einen Textprompt zu geben, nutzt man zusätzlich eine Vorlage oder Struktur als Orientierung.
Damit lassen sich zum Beispiel kontrollieren:
Posen
Perspektive
Bildaufbau
Tiefeninformationen
Kanten und Formen
Gesichtspositionen
ControlNet analysiert dafür meist ein Referenzbild und erzeugt daraus Hilfsdaten wie:
Linien
Skelettpunkte
Tiefenkarten
Silhouetten
Die KI orientiert sich dann beim Generieren daran.
Typische Einsatzgebiete:
exakte Posen übernehmen
Bildkomposition kontrollieren
Consistency zwischen mehreren Bildern
bessere Character-Szenen
realistischere Perspektiven
Bekannte ControlNet-Typen:
OpenPose
Canny
Depth
Lineart
Tile
Kurz gesagt:
ControlNet gibt der KI zusätzliche visuelle Vorgaben, damit Bilder gezielter und kontrollierter erzeugt werden können.
Der Crop-Faktor beschreibt, wie sich kleinere Kamerasensoren im Vergleich zu Vollformat auf den Bildausschnitt auswirken.
Kleinere Sensoren zeigen einen engeren Bildwinkel, wodurch Brennweiten länger wirken.
Beispiele:
APS-C → etwa 1.5x Crop
Micro Four Thirds → 2x Crop
Dadurch entspricht:
50mm auf APS-C ≈ 75mm auf Vollformat
50mm auf MFT ≈ 100mm auf Vollformat
Der Crop-Faktor beeinflusst:
Bildausschnitt
Telewirkung
Tiefenschärfe
Freistellung
Besonders bei Wildlife oder Sport kann der zusätzliche „Tele-Effekt“ ein Vorteil sein.
Kurz gesagt:
Der Crop-Faktor beschreibt, wie kleinere Sensoren den sichtbaren Bildausschnitt verändern.
Cropping bezeichnet das Zuschneiden eines Bildes, um den Bildausschnitt zu verändern.
Dabei können zum Beispiel:
störende Bereiche entfernt
Motive stärker betont
Bildformate angepasst
Kompositionen verbessert
werden.
Cropping wird häufig genutzt für:
Social Media
Druckformate
Portraits
Bildkomposition
Nachbearbeitung
Typische Seitenverhältnisse sind:
1:1
4:5
16:9
3:2
Zu starkes Cropping reduziert allerdings:
Auflösung
Details
Bildqualität
Kurz gesagt:
Cropping verändert den Bildausschnitt durch Zuschneiden eines Fotos.
DALL·E ist die KI-Bildgenerator-Reihe von OpenAI und gehört zu den bekanntesten Systemen für Bildgenerierung per Texteingabe.
Der Name ist eine Mischung aus:
dem Pixar-Roboter „WALL·E“
und dem Künstler Salvador Dalí
DALL·E wurde vor allem bekannt durch:
kreative Bildideen
gutes Sprachverständnis
einfache Bedienung
starke Bildbearbeitung
natürlich wirkende Compositings
Moderne DALL·E-Versionen können:
Bilder erzeugen
bestehende Bilder bearbeiten
Objekte ergänzen oder entfernen
Stilrichtungen übernehmen
Texte im Bild relativ sauber darstellen
Im Vergleich zu vielen Stable-Diffusion-Modellen arbeitet DALL·E stärker mit natürlicher Sprache und benötigt weniger technische Prompt-Tricks.
Der Nachteil:
Nutzer haben deutlich weniger technische Kontrolle als bei lokalen KI-Tools. Viele Einstellungen bleiben im Hintergrund verborgen.
Kurz gesagt:
DALL·E ist OpenAIs KI-Bildgenerator mit Fokus auf natürliches Prompting, kreative Bildbearbeitung und einfache Nutzung.
Moderne Versionen von DALL·E sind heute direkt in ChatGPT integriert und bilden die Grundlage der Bildgenerierung innerhalb von ChatGPT Images.
Danbooru ist eine große Anime-Bilddatenbank mit einem extrem detaillierten Tagging-System.
Dort werden Bilder mit tausenden Schlagworten versehen, zum Beispiel:
Haarfarben
Kleidung
Gesichtsausdrücke
Posen
Kamerawinkel
Bildstile
Viele Anime- und Pony-Modelle wurden genau mit diesen Tags trainiert. Deshalb verstehen solche Modelle Danbooru-Begriffe oft deutlich besser als normale Sprache.
Beispiele:
1girl
looking at viewer
long hair
school uniform
Dadurch entstanden die typischen kurzen Tag-Prompts vieler Anime-Workflows.
Der Nachteil:
Für Anfänger wirken Danbooru-Tags oft kryptisch oder künstlich. Außerdem führen zu viele Tags schnell zu überladenen oder generischen Bildern.
Kurz gesagt:
Danbooru ist eine Anime-Bilddatenbank, deren Tag-System die Prompt-Sprache vieler KI-Modelle stark geprägt hat.
Dataset oder Training Data bezeichnet die Bilder und Daten, mit denen eine KI trainiert wird.
Diese Trainingsdaten bestimmen maßgeblich:
was die KI erkennt
welche Stile sie kennt
wie Gesichter aussehen
welche Bildqualität möglich ist
wie gut Prompts verstanden werden
Ein Dataset kann zum Beispiel enthalten:
Fotos
Illustrationen
Anime-Bilder
Tags und Beschreibungen
Captions
Metadaten
Je besser und sauberer die Trainingsdaten sind, desto besser arbeitet meist auch das Modell.
Schlechte Trainingsdaten führen häufig zu:
Anatomiefehlern
generischen Gesichtern
schlechter Prompt-Treue
Artefakten
typischem „AI-Matsch“
Große Modelle wie Stable Diffusion oder Flux wurden mit Millionen bis Milliarden Bildern trainiert.
Kurz gesagt:
Das Dataset sind die Trainingsdaten einer KI und damit die Grundlage dessen, was ein Modell überhaupt lernen und erzeugen kann.
Ein Dateiformat bestimmt, wie Bilddaten gespeichert werden.
Unterschiedliche Formate beeinflussen unter anderem:
Bildqualität
Dateigröße
Bearbeitungsmöglichkeiten
Transparenz
Kompatibilität
Bekannte Bildformate sind:
JPEG / JPG
PNG
TIFF
RAW
WebP
HEIF
Beispiele:
JPEG → kleine Dateien, verlustbehaftet
RAW → maximale Bildinformationen für Bearbeitung
PNG → verlustfrei und mit Transparenz
TIFF → hochwertig für Druck und Bearbeitung
Die Wahl des Formats hängt oft davon ab, ob Bilder:
bearbeitet
archiviert
gedruckt
oder online veröffentlicht
werden sollen.
Kurz gesagt:
Ein Dateiformat bestimmt, wie ein Bild gespeichert und verarbeitet wird.
Dauerlicht ist eine Lichtquelle, die kontinuierlich leuchtet und nicht nur kurz wie ein Blitz aufleuchtet.
Es wird häufig genutzt bei:
Video
Portraits
Produktfotografie
Livestreams
Studioaufnahmen
Typische Dauerlichter:
LED-Panels
Softbox-Lampen
COB-Lichter
Neonröhren
Der große Vorteil:
Das Licht ist bereits vor der Aufnahme sichtbar, wodurch sich:
Schatten
Lichtwirkung
Reflexionen
direkt beurteilen lassen.
Dauerlicht eignet sich besonders gut für:
Anfänger
Video
kreative Lichtsetzung
Der Nachteil:
Im Vergleich zu Blitzlicht ist Dauerlicht oft weniger leistungsstark.
Kurz gesagt:
Dauerlicht erzeugt kontinuierliches Licht für Foto- und Videoaufnahmen.
DDIM steht für Denoising Diffusion Implicit Models und ist ein früher, aber bis heute bekannter Sampler für KI-Bildgenerierung.
DDIM wurde besonders beliebt, weil es:
relativ schnell arbeitet
reproduzierbare Ergebnisse liefert
stabile Bildserien ermöglicht
Im Vergleich zu kreativeren Samplern wie Euler A wirkt DDIM oft:
kontrollierter
sauberer
vorhersehbarer
Dadurch wurde DDIM lange häufig genutzt für:
Image-to-Image
Animationen
konsistente Bildserien
präzise Bearbeitungen
Der Nachteil:
Viele Nutzer empfinden DDIM heute als:
etwas flach
weniger detailreich
weniger dynamisch
als modernere Sampler wie DPM++ oder UniPC.
Trotzdem wird DDIM weiterhin in bestimmten Workflows genutzt, besonders wenn Konsistenz wichtiger ist als maximale Kreativität.
Kurz gesagt:
DDIM ist ein schneller und stabiler Sampler mit reproduzierbaren Ergebnissen und kontrollierter Bildentwicklung.
Denoising Strength bestimmt bei Img2Img oder Inpainting, wie stark die KI das Originalbild verändern darf.
Niedrige Werte:
Bild bleibt ähnlich
Hohe Werte:
stärkere Veränderungen
Zu hohe Werte zerstören oft Details oder die ursprüngliche Bildidee.
Kurz gesagt:
Denoising Strength steuert, wie stark die KI ein vorhandenes Bild verändert.
Ein Diffusor streut Licht weicher und gleichmäßiger, um harte Schatten und starke Kontraste zu reduzieren.
Er wird häufig genutzt bei:
Portraitfotografie
Studiofotografie
Video
Beauty-Aufnahmen
Diffusoren bestehen oft aus:
halbtransparentem Stoff
Kunststoff
Softbox-Material
speziellen Lichtaufsätzen
Dadurch wirkt das Licht:
weicher
natürlicher
schmeichelhafter für Haut
Besonders bei Portraits reduziert ein Diffusor:
harte Schatten
Glanzstellen
starke Übergänge im Gesicht
Der Nachteil:
Durch die Streuung geht Lichtleistung verloren, weshalb oft stärkere Lampen oder Blitze nötig sind.
Kurz gesagt:
Ein Diffusor macht Licht weicher und sorgt für gleichmäßigere Ausleuchtung.
Eine DSLR ist eine Digitalkamera mit Spiegel- und Prismensystem, durch das man direkt durch das Objektiv schaut.
DSLR steht für Digital Single Lens Reflex.
Beim Fotografieren klappt der Spiegel kurz hoch, damit Licht auf den Sensor fällt.
DSLRs waren lange der Standard für:
professionelle Fotografie
Sport
Wildlife
Studio
Reportage
Typische Vorteile:
große Objektivauswahl
lange Akkulaufzeit
optischer Sucher
schneller Autofokus bei klassischen Systemen
Der Nachteil:
DSLRs sind meist:
größer
schwerer
mechanisch komplexer
als moderne spiegellose Systemkameras.
Inzwischen wurden viele DSLR-Systeme weitgehend von Mirrorless-Kameras abgelöst.
Distillation ist eine Technik, bei der ein großes KI-Modell in ein kleineres und schnelleres Modell „komprimiert“ wird.
Das Ziel:
schnellere Generierung
weniger Speicherverbrauch
ähnliche Bildqualität
Turbo-Modelle basieren oft auf Distillation.
Kurz gesagt:
Distillation macht KI-Modelle kleiner und schneller, ohne ihr Wissen komplett zu verlieren.
Dodge & Burn ist eine Retuschetechnik, bei der Bildbereiche gezielt aufgehellt oder abgedunkelt werden.
Dabei bedeutet:
Dodge = aufhellen
Burn = abdunkeln
Die Technik wird genutzt um:
Lichtführung zu verstärken
Gesichtszüge zu modellieren
Haut natürlicher wirken zu lassen
Bildtiefe zu erzeugen
Aufmerksamkeit zu lenken
Dodge & Burn spielt eine große Rolle bei:
Beauty-Retusche
Portraits
Fashion
Fine Art
High-End-Retouching
Im Gegensatz zu starker Weichzeichnung bleiben dabei oft:
Hautstruktur
Details
Natürlichkeit
besser erhalten.
Zu aggressives Dodge & Burn kann allerdings schnell:
künstlich
fleckig
oder überbearbeitet
wirken.
Kurz gesagt:
Dodge & Burn hellt und verdunkelt gezielt Bildbereiche, um Licht, Tiefe und Formen zu kontrollieren.
Eine Doppelbelichtung kombiniert zwei Aufnahmen in einem einzigen Bild.
Dabei werden zwei Motive übereinandergelegt, wodurch kreative Effekte entstehen können.
Typische Motive für Doppelbelichtungen:
Portraits
Landschaften
Silhouetten
Strukturen
Lichtquellen
Früher entstand Doppelbelichtung direkt auf Film. Heute bieten viele Digitalkameras und Bildbearbeitungsprogramme entsprechende Funktionen.
Die Technik wird häufig genutzt für:
kreative Kunstfotografie
surrealistische Bilder
Albumcover
Cinematic Looks
Der Nachteil:
Zu viele Details oder schlecht kombinierte Motive wirken schnell chaotisch oder unübersichtlich.
Kurz gesagt:
Doppelbelichtung verbindet mehrere Aufnahmen zu einem einzigen kreativen Bild.
DoRA steht für Weight-Decomposed Low-Rank Adaptation und ist eine Weiterentwicklung klassischer LoRA-Techniken.
Die Idee dahinter:
Das Modell soll beim Training effizienter lernen und dabei stabilere oder qualitativ bessere Ergebnisse liefern.
Im Vergleich zu normalen LoRAs kann DoRA:
feinere Details besser erhalten
natürlicher wirken
manche Artefakte reduzieren
Stil und Struktur sauberer trennen
Für normale Nutzer fühlt sich DoRA meist trotzdem ähnlich an wie eine LoRA:
laden
Gewicht einstellen
verwenden
Der Unterschied liegt hauptsächlich „unter der Haube“ im Trainingsverfahren.
Der Nachteil:
DoRA wird noch nicht überall unterstützt und die Qualitätsunterschiede hängen stark vom Modell und Training ab. Viele Nutzer würden im direkten Vergleich kaum erkennen, ob etwas mit LoRA oder DoRA trainiert wurde.
Kurz gesagt:
DoRA ist eine modernere Trainingsmethode für KI-Anpassungen, die klassische LoRAs in manchen Bereichen effizienter und sauberer machen soll.
DPI steht für Dots per Inch und beschreibt die Druckauflösung eines Bildes.
Der Wert gibt an, wie viele Druckpunkte auf einem Zoll dargestellt werden.
Höhere DPI-Werte bedeuten meist:
feinere Details
schärfere Drucke
bessere Druckqualität
Typische Werte:
72 DPI → Bildschirmdarstellung
300 DPI → hochwertiger Fotodruck
DPI beeinflusst vor allem:
Druckgröße
Schärfewirkung im Print
Detaildarstellung
Für digitale Bilder auf Monitoren spielt DPI dagegen meist eine deutlich kleinere Rolle als die eigentliche Pixelauflösung.
Kurz gesagt:
DPI beschreibt die Druckauflösung eines Bildes und die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll.
DPM++ ist eine moderne Sampler-Familie für KI-Bildgenerierung und gehört heute zu den beliebtesten Optionen für hochwertige Ergebnisse.
Im Vergleich zu älteren Samplern wie Euler oder DDIM erzeugt DPM++ oft:
sauberere Details
bessere Haut
natürlicheres Lighting
stabilere Anatomie
weniger Artefakte
Deshalb wird DPM++ häufig genutzt für:
realistische Portraits
SDXL
Flux-Workflows
hochwertige Final-Render
Es existieren verschiedene Varianten, zum Beispiel:
DPM++ 2M
DPM++ SDE
DPM++ 3M
Zusätzlich oft kombiniert mit Schedulern wie:
Karras
Exponential
Der Nachteil:
DPM++ arbeitet meist etwas langsamer als einfache Sampler und manche Varianten reagieren empfindlicher auf hohe CFG-Werte oder schlechte Prompts.
Trotzdem gelten viele DPM++-Varianten heute als eine Art Standard für hochwertige KI-Bilder.
Kurz gesagt:
DPM++ ist eine moderne Sampler-Familie mit Fokus auf hohe Bildqualität, saubere Details und stabile Ergebnisse.
Draw Things ist eine App zur lokalen KI-Bildgenerierung für macOS und iOS. Sie ermöglicht es, Stable-Diffusion-Modelle direkt auf dem eigenen Gerät auszuführen — ohne Cloud oder externe Server.
Die App unterstützt unter anderem:
SD 1.5
SDXL
Flux
LoRAs
ControlNet
Inpainting
Upscaling
Besonders beliebt ist Draw Things bei Mac-Nutzern, weil die App Apples Metal-Hardwarebeschleunigung relativ gut nutzt.
Typisch für Draw Things:
einfache Bedienung
schnelle Einrichtung
viele Funktionen ohne komplizierte Node-Systeme
gute Performance auf Apple Silicon
Der Nachteil:
Sehr komplexe Workflows wie in ComfyUI lassen sich nur eingeschränkt umsetzen. Für extreme Automatisierung oder experimentelle Pipelines greifen viele Power-User deshalb weiterhin zu anderen Tools.
Kurz gesagt:
Draw Things ist eines der beliebtesten Tools für lokale KI-Bildgenerierung auf Mac und iPhone — besonders wegen seiner einfachen Bedienung und starken Apple-Silicon-Optimierung.
DreamBooth ist eine Technik zum Trainieren eigener KI-Inhalte auf Basis vorhandener Modelle.
Damit kann man einer KI zum Beispiel beibringen:
eine bestimmte Person
ein Haustier
einen eigenen Kunststil
spezielle Objekte
oder wiederkehrende Charaktere
zu erkennen und später gezielt zu erzeugen.
Dafür werden mehrere Trainingsbilder verwendet. Die KI lernt daraus neue Konzepte, die anschließend per Prompt aufgerufen werden können.
DreamBooth war eine der ersten populären Methoden für:
personalisierte KI-Bilder
Character-Training
eigene Stilmodelle
Der Nachteil:
DreamBooth benötigt deutlich mehr Speicher und Trainingszeit als moderne LoRAs. Außerdem konnten ältere Trainings schnell zu Overfitting führen — die KI kopierte dann Bilder fast nur noch statt flexibel neue Varianten zu erzeugen.
Heute nutzen viele Anwender stattdessen:
LoRAs
LyCORIS
DoRA
weil diese kleiner, schneller und flexibler sind.
Kurz gesagt:
DreamBooth trainiert KI-Modelle auf eigene Personen, Objekte oder Stile und war eine der ersten großen Methoden für personalisierte KI-Bildgenerierung.
Der Dynamikumfang beschreibt, wie gut eine Kamera gleichzeitig sehr helle und sehr dunkle Bildbereiche erfassen kann.
Ein hoher Dynamikumfang bedeutet:
mehr Details in Schatten
mehr Zeichnung in Highlights
bessere Reserven bei schwierigen Lichtverhältnissen
Besonders wichtig ist das bei:
Gegenlicht
Sonnenuntergängen
Landschaften
Nachtaufnahmen
kontrastreichen Szenen
Kameras mit geringem Dynamikumfang verlieren schneller:
Details im Himmel
Schatteninformationen
feine Übergänge
RAW-Dateien bieten meist deutlich mehr Dynamikumfang als JPEGs.
Moderne Vollformat- und Mittelformatkameras besitzen oft besonders hohe Dynamikreserven.
Kurz gesagt:
Der Dynamikumfang beschreibt, wie viele Helligkeitsstufen eine Kamera gleichzeitig darstellen kann.
Bei der Einzelbildaufnahme erstellt die Kamera genau ein Foto pro Druck auf den Auslöser.
Im Gegensatz zum Serienbildmodus wird also nicht automatisch eine Bildserie aufgenommen.
Die Einzelbildaufnahme eignet sich besonders für:
Portraits
Landschaften
Architektur
ruhige Motive
präzise Bildgestaltung
Viele Fotografen nutzen diesen Modus im Alltag, wenn:
Timing weniger kritisch ist
bewusst komponiert wird
Speicherplatz gespart werden soll
Kurz gesagt:
Die Einzelbildaufnahme erstellt genau ein Foto pro Auslösung.
Embeddings sind kleine Zusatzdateien für KI-Modelle, die bestimmte Begriffe, Stile oder Eigenschaften ergänzen oder verstärken.
Sie funktionieren ähnlich wie LoRAs, sind aber meist deutlich kleiner und einfacher aufgebaut.
Embeddings werden oft genutzt für:
bestimmte Gesichter
Kunststile
Bildqualitäts-Verbesserungen
negative Begriffe
spezielle Effekte
Besonders bekannt sind sogenannte Negative Embeddings. Diese helfen dabei, typische KI-Fehler zu reduzieren, zum Beispiel:
schlechte Hände
unscharfe Bilder
deformierte Gesichter
störende Artefakte
Embeddings werden meist direkt im Prompt verwendet und nicht separat sichtbar ins Bild eingebaut.
Der Nachteil:
Viele ältere Embeddings stammen aus frühen Stable-Diffusion-Zeiten und funktionieren mit modernen Modellen nur noch eingeschränkt.
Kurz gesagt:
Embeddings sind kleine Zusatzdateien, die KI-Modelle um bestimmte Eigenschaften, Stile oder Qualitätsverbesserungen erweitern.
Entfesselt blitzen bedeutet, den Blitz getrennt von der Kamera zu verwenden.
Der Blitz wird dabei nicht direkt auf dem Hot Shoe montiert, sondern extern ausgelöst, zum Beispiel über:
Funk
Infrarot
Slave-Systeme
oder TTL-Funksysteme
Dadurch kann der Blitz frei im Raum positioniert werden.
Vorteile:
mehr kreative Lichtgestaltung
bessere Schattenkontrolle
natürlichere Lichtwirkung
flexible Lichtsetzung
Typische Anwendungen:
Portraitfotografie
Studio-Setups
Outdoor-Blitz
Produktfotografie
Oft werden dabei zusätzlich genutzt:
Lichtstative
Softboxen
Schirme
Reflektoren
Kurz gesagt:
Entfesselt blitzen bedeutet, den Blitz unabhängig von der Kamera zu positionieren und auszulösen.
Entrauschen bzw. Rauschreduzierung entfernt oder verringert sichtbares Bildrauschen in Fotos und Videos.
Dabei werden störende:
Körnung
Farbpixel
Helligkeitsstörungen
geglättet oder korrigiert.
Rauschreduzierung wird besonders wichtig bei:
hohen ISO-Werten
Nachtfotografie
Low-Light-Aufnahmen
starken Schattenaufhellungen
Sie kann erfolgen:
direkt in der Kamera
oder später in der Bildbearbeitung
Moderne Programme nutzen dafür oft:
KI-Entrauschung
Detailanalyse
intelligente Schärfekorrektur
Zu starke Rauschreduzierung kann allerdings:
Details zerstören
Haut „plastikartig“ wirken lassen
Bilder weichzeichnen
Kurz gesagt:
Rauschreduzierung minimiert störendes Bildrauschen für sauberere und ruhigere Bilder.
Euler und Euler A sind beliebte Sampler für Stable Diffusion und andere KI-Bildgeneratoren.
Beide gehören zu den älteren, aber bis heute weit verbreiteten Samplern.
Euler
erzeugt oft stabile und saubere Bilder
wirkt kontrollierter
eignet sich gut für viele allgemeine Motive
Euler A (Euler Ancestral)
arbeitet kreativer und chaotischer
erzeugt oft dynamischere Ergebnisse
bringt mehr Variation und Zufall ins Bild
Deshalb wird Euler A häufig genutzt für:
kreative Portraits
Anime
experimentelle Looks
atmosphärische Bilder
Der Nachteil:
Euler A kann bei hohen Steps oder schwierigen Prompts schneller unlogische Details oder Anatomiefehler erzeugen.
Trotz ihres Alters gehören beide Sampler bis heute zu den beliebtesten Optionen, weil sie:
schnell
unkompliziert
und oft sehr zuverlässig
funktionieren.
Kurz gesagt:
Euler ist eher stabil und kontrolliert.
Euler A erzeugt kreativere und oft lebendigere Ergebnisse mit mehr Zufallseinfluss.
EV steht für Exposure Value und beschreibt einen standardisierten Wert für die Belichtung einer Aufnahme.
Er kombiniert:
Blende
Verschlusszeit
ISO (indirekt in der Praxis)
und fasst sie zu einem einzigen Helligkeitswert zusammen.
EV hilft dabei:
Belichtung vergleichbar zu machen
Kameraeinstellungen zu standardisieren
Belichtungskorrektur einzuordnen
Beispiel:
+1 EV = doppelt so viel Licht
-1 EV = halb so viel Licht
EV wird oft genutzt bei:
Belichtungskorrektur
Belichtungsmessung
Studio- und Landschaftsfotografie
Kurz gesagt:
EV ist ein standardisierter Wert zur Beschreibung der Gesamtbelichtung eines Fotos.
EXIF-Daten sind technische Informationen, die eine Kamera automatisch in Bilddateien speichert.
EXIF steht für Exchangeable Image File Format.
Dazu gehören zum Beispiel:
Kamera-Modell
Objektiv
Blende
Belichtungszeit
ISO
Brennweite
Aufnahmedatum
Manche Kameras speichern zusätzlich:
GPS-Daten
Farbprofile
Copyright-Informationen
Bildbearbeitungsdaten
EXIF-Daten helfen bei:
Bildverwaltung
Analyse von Aufnahmen
Lernzwecken
Archivierung
Viele Bildprogramme können diese Daten direkt anzeigen.
Der Nachteil:
EXIF-Daten können auch sensible Informationen wie Standortdaten enthalten.
Kurz gesagt:
EXIF-Daten sind automatisch gespeicherte Aufnahmeinformationen innerhalb einer Bilddatei.
Face Restoration ist eine KI-Technik zur automatischen Verbesserung oder Reparatur von Gesichtern in Bildern.
Sie wird häufig genutzt um:
unscharfe Gesichter zu verbessern
Augen zu korrigieren
Hautdetails zu ergänzen
Artefakte zu entfernen
niedrig aufgelöste Gesichter sauberer wirken zu lassen
Besonders bei älteren KI-Modellen oder starkem Upscaling wurden Gesichter oft verzerrt oder detailarm. Face-Restoration-Tools versuchen diese Bereiche automatisch zu reparieren.
Bekannte Systeme sind zum Beispiel:
RestoreFormer
GFPGAN
CodeFormer
Der Nachteil:
Zu aggressive Face Restoration kann Gesichter künstlich wirken lassen. Manche Tools glätten Haut extrem oder verändern sogar die Identität einer Person leicht.
Deshalb nutzen viele erfahrene Nutzer Face Restoration nur sehr vorsichtig oder gezielt auf einzelne Bildbereiche.
Kurz gesagt:
Face Restoration verbessert oder repariert Gesichter automatisch mithilfe von KI — oft als letzter Schritt der Bildbearbeitung.
Die Farbbalance beschreibt das Verhältnis der Farben innerhalb eines Bildes.
Sie beeinflusst, ob ein Bild:
wärmer
kühler
neutraler
oder farbstichig
wirkt.
Bei der Farbbalance werden häufig angepasst:
Rot
Grün
Blau
Schatten
Mitteltöne
Highlights
Eine korrekte Farbbalance sorgt für:
natürliche Hauttöne
realistische Farben
harmonische Bildwirkung
Kreativ wird sie oft genutzt für:
Cinematic Looks
Vintage-Stile
düstere Farbwelten
gezielte Farbstimmungen
Kurz gesagt:
Die Farbbalance bestimmt das Verhältnis und die Wirkung der Farben innerhalb eines Bildes.
Farbmanagement sorgt dafür, dass Farben auf verschiedenen Geräten möglichst gleich dargestellt werden.
Es kontrolliert die Farbwiedergabe zwischen:
Kamera
Monitor
Drucker
Software
Bilddateien
Dafür werden unter anderem genutzt:
Farbprofile
Kalibrierung
ICC-Profile
Ohne korrektes Farbmanagement können Bilder:
zu dunkel
zu bunt
farbstichig
oder völlig anders als erwartet
wirken.
Besonders wichtig ist Farbmanagement bei:
professioneller Bildbearbeitung
Druck
Werbung
Fine-Art-Prints
Kurz gesagt:
Farbmanagement sorgt für möglichst konsistente und korrekte Farben auf unterschiedlichen Geräten und Medien.
Ein Farbprofil beschreibt, wie Farben in einem Bild dargestellt und interpretiert werden sollen.
Es legt fest:
welche Farben möglich sind
wie Farben gespeichert werden
wie Geräte Farben anzeigen oder drucken
Bekannte Farbprofile sind:
sRGB
Adobe RGB
ProPhoto RGB
sRGB ist der Standard für:
Webseiten
Social Media
viele Monitore
Adobe RGB und ProPhoto RGB bieten größere Farbräume und werden häufiger genutzt für:
professionelle Bildbearbeitung
Druck
Fine-Art-Workflows
Ohne passendes Farbprofil können Bilder:
entsättigt
zu bunt
oder farblich falsch dargestellt werden.
Kurz gesagt:
Ein Farbprofil definiert, wie Farben innerhalb eines Bildes dargestellt werden sollen.

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