Zum Inhalt springen
In der App anzeigen

Eine bessere Möglichkeit zum Browsen. Mehr erfahren.

Arteum Digital

Eine Vollbild-App auf Ihrem Startbildschirm mit Push-Benachrichtigungen, Badges und mehr.

So installieren Sie diese App unter iOS und iPadOS
  1. Tippen Sie in Safari auf das Teilen-Symbol
  2. Scrollen Sie durch das Menü und tippen Sie auf Zum Home-Bildschirm.
  3. Tippen Sie oben rechts auf Hinzufügen.
So installieren Sie diese App unter Android
  1. Tippen Sie oben rechts im Browser auf das 3-Punkte-Menü (⋮).
  2. Tippen Sie auf Zum Startbildschirm hinzufügen oder App installieren.
  3. Bestätigen Sie, indem Sie auf Installieren tippen.

Aperty

Aperty ist eine spezialisierte Portrait- und Beauty-Editing-Software des Luminar-Herstellers Skylum. Der Fokus liegt auf AI-gestützter Gesichts-, Haut- und Körperretusche mit möglichst wenig manueller Photoshop-Arbeit. Anders als klassische Retouching-Panels richtet sich Aperty primär an Fotografen, die große Mengen an Portraits schnell bearbeiten möchten.

Das Tool positioniert sich irgendwo zwischen Lightroom-Workflow und automatisierter Beauty-Retusche. Genau dort liegen aber auch die größten Stärken und Schwächen.

Funktionen & Features

Aperty konzentriert sich fast vollständig auf Menschen und Portraits. Landschafts- oder allgemeine Bildbearbeitung stehen klar nicht im Mittelpunkt.

Die wichtigsten Funktionen:

  • automatische Hautretusche

  • Augen-, Lippen- und Zahnkorrekturen

  • Gesichtsformung

  • Hautfarbanpassung

  • Body Shaping

  • Licht- und Farbkorrekturen

  • Batch-Bearbeitung

  • RAW-Unterstützung

  • Plugin-Unterstützung für Lightroom und Photoshop

Die AI analysiert Gesichter und erkennt einzelne Bereiche wie Augen, Haut, Haare oder Lippen automatisch. Der Workflow erinnert stark an Luminar Neo: Regler statt Ebenenarbeit.

Das macht die Software schnell, reduziert aber gleichzeitig die Kontrolle deutlich. Anders als bei Photoshop-Retusche arbeitet man hier kaum auf technischer Ebene, sondern eher über globale AI-Korrekturen.

Positiv ist die Batch-Verarbeitung. Gerade Hochzeits-, Event- oder Portraitfotografen können große Bildmengen relativ schnell angleichen.

Stärken

Aperty ist schnell. Genau darin liegt der eigentliche Nutzen der Software.

Wer hunderte Portraits bearbeiten muss, spart mit automatischer Hautretusche und Gesichtserkennung real Zeit. Besonders für Social Media, Hochzeiten oder kleinere Kundenproduktionen reicht die Qualität oft völlig aus.

Weitere praktische Vorteile:

  • deutlich einfacher als komplexe Photoshop-Retusche

  • gute Integration in Lightroom-Workflows

  • schnelle Ergebnisse ohne Maskenarbeit

  • brauchbare RAW-Verarbeitung

  • Batch-Editing spart bei Serien enorm Zeit

Im Gegensatz zu vielen mobilen Beauty-Apps bleibt Aperty meistens noch im Bereich „fotografisch akzeptabel“, solange man die Regler vorsichtig nutzt.

Außerdem wirkt die Oberfläche deutlich zugänglicher als klassische High-End-Retouch-Workflows mit Frequenztrennung und Dodge & Burn.

Schwächen

Die größte Schwäche ist gleichzeitig das Grundkonzept: zu viel Automatisierung.

Aperty erzeugt relativ schnell diesen typischen AI-Beauty-Look mit zu glatter Haut, überhellten Augen und künstlicher Gesichtsstruktur. Besonders erfahrene Fotografen sehen das sofort.

Die Regler verleiten dazu, Bilder massiv zu überbearbeiten. Das Problem kennt man bereits von Luminar-Produkten generell.

Dazu kommt:

  • wenig Feinkontrolle im Vergleich zu Photoshop

  • schwieriger bei problematischen Lichtbedingungen

  • Hauttöne kippen gelegentlich ins Unnatürliche

  • Maskierungen sind nicht immer sauber

  • Körperformung kann sichtbar artefaktartig wirken

Gerade bei professionellen Editorials oder Beauty-Kampagnen stößt das Tool schnell an Grenzen. Für High-End-Retusche reicht die Präzision schlicht nicht aus.

Auch Performance und Stabilität waren bei früheren Skylum-Produkten teilweise problematisch. Wie stabil Aperty langfristig läuft, muss sich erst zeigen. Die Software ist noch vergleichsweise jung.

Für wen ist das Tool geeignet?

Geeignet für:

  • Hochzeitsfotografen

  • Eventfotografen

  • Content Creator

  • Social-Media-Produktionen

  • Fotografen mit hohem Portrait-Durchsatz

  • Lightroom-orientierte Workflows

Weniger geeignet für:

  • High-End-Beauty-Retusche

  • professionelle Editorial-Retoucher

  • Composing-Artists

  • Nutzer, die maximale Ebenenkontrolle wollen

  • Fotografen mit dokumentarischem Stil

Wer natürliche Hauttexturen erhalten möchte und sehr präzise arbeitet, wird früher oder später wieder bei Photoshop landen.

Einordnung im Markt

Aperty konkurriert weniger mit Photoshop selbst, sondern eher mit vereinfachten AI-Retouch-Lösungen wie Retouch4me, Evoto oder teilweise Luminar Neo Portrait Tools.

Im Unterschied zu Retouch4me wirkt Aperty stärker als komplette Portrait-Editing-Umgebung statt als Sammlung einzelner Retuschemodule. Gleichzeitig fehlt dadurch teilweise die Tiefe spezialisierter Lösungen.

Im Vergleich zu Photoshop ist der Workflow natürlich deutlich einfacher — aber auch wesentlich limitierter. Aperty richtet sich klar an Geschwindigkeit und Masse, nicht an maximale Qualität pro Einzelbild.

Genau deshalb dürfte die Software vor allem für Hochzeiten, Influencer-Content und Social-Media-Produktionen interessant sein. Im klassischen Beauty- oder Fashion-Retouching wird man sie eher als Vorbereitungsschritt nutzen.

Fazit

Aperty ist kein Ersatz für professionelle Retusche. Das Tool versucht auch gar nicht erst, Photoshop vollständig zu ersetzen.

Die Stärke liegt klar darin, große Mengen an Portraits schnell auf ein sauberes, modernes Social-Media-Niveau zu bringen. Dafür funktioniert die Software erstaunlich gut.

Sobald natürliche Hautstruktur, präzise Maskierung oder High-End-Beauty gefragt sind, zeigen sich die Grenzen allerdings sehr schnell. Dann wirkt vieles zu glatt, zu künstlich und zu automatisiert.

Für Hochzeits- und Eventfotografen kann Aperty trotzdem ein sinnvoller Zeitgewinn sein. Wer dagegen kontrollierte, hochwertige Beauty-Retusche erwartet, sollte lieber direkt bei Photoshop bleiben.

Kurz zusammengefasst
  • Sehr schneller Portrait-Workflow

  • Gute Lösung für große Bildmengen

  • AI-Retusche oft zu aggressiv

  • Wenig Feinkontrolle gegenüber Photoshop

  • Interessanter für Hochzeiten und Social Media als für High-End-Beauty


In unserer Community diskutieren

Konto

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.