Der Kreis der Verwirrung beschreibt in der Fotografie, wie unscharf ein Punkt werden darf, bevor das menschliche Auge ihn als unscharf wahrnimmt.
Er spielt eine wichtige Rolle bei:
Schärfentiefe
Fokusberechnung
hyperfokaler Distanz
Ein Motivpunkt wird auf dem Sensor nicht immer als perfekter Punkt dargestellt, sondern oft als kleiner unscharfer Kreis.
Solange dieser Kreis klein genug bleibt, wirkt das Bild für den Betrachter trotzdem scharf.
Der zulässige Kreis der Verwirrung hängt unter anderem ab von:
Sensorgröße
Betrachtungsabstand
Bildgröße
Kurz gesagt:
Der Kreis der Verwirrung beschreibt die maximal akzeptable Unschärfe eines Bildpunkts, bevor er sichtbar unscharf wirkt.